Von
Jungen Hasen bis zum alten Kriegern.
In
meinen Ohren klingen noch die Töne vom letzten Black Metalgig vor
vier Tagen und schon sind wir unterwegs zum nächstem Date mit
einem reizendem Namen: „The End of the World Tour 2013“.
Sweetest
Devilry: Fast eine „Teenie Band“ aus Frankreich hat den Abend
eröffnet. Die Jungs sind um die zwanzig Jahre alt, spielen aber,
fast wie alte Profis. Leider ist der Alte Kaserne Saal fast leer,
und die Wenigen, die schon eingetroffen sind, sitzen lieber noch
ein wenig. Daran stören sich die jungen Pariser nicht. Sie
Spielen ihr Ding motiviert. Es handelt sich mehr um Melodic Metal
und meiner Meinung nach, haben SD noch eine Zukunft vor sich. Nach
einer halben Stunde ist Schluss.
Destinity
( Gründung 1996 ): Es ist dunkel und man hört das Thema aus dem
letzten Batman Film...schöne Intro. Es folgt harter Sound. Die
Lyoner geben guten Trash Metal zu tage. Sänger Mick kommuniziert
sehr gut mit dem Publikum. Seinen „bösen Blick“ senkt er an
alle Seiten des Saals. Er ist sehr lebendig, springt und rennt auf
der Bühne rum. Die ganze Band gibt Gas. Sie ist sehr gut
eingespielt. Wie ein Mann stehen sie in einer Reihe beim Head
Bang. Klasse!! Die Stimmung ist besser und es sind auch mehr Leute
eingetroffen. Nach guter halben Stunde sind auch diese Franzosen
durch.
Karnak
( Gründung 1997 ): Ohne lange um den heissen Brei zu reden,
schlagen die Italiener hart zu. Death Metal wie man ihm kennt.
Strikt und derb.. tiefer Growling vom Sänger wird mit der ein
bisschen höheren Stimme des Bass Gitarristen unterstütz. Ein
sehr schneller, aber auch technisch auf hohem Niveau präsentierter
Metal. Das Publikum ist eher zurückhaltend, es gibt bis auf ein
paar Ausnahmen, wenige die leidenschaftlich abgehen, deutlich
weniger als bei Destinity. Aber ich denke, dass die anderen,
Karnak einfach nur genossen haben. Wir warten auf das Highlight
vom Abend.
Deicide
( Gründung 1989 ): Das ist ein Klassiker des Death Metal.
Zusammen mit Cannibal Corpse und Suffocation schreiben sie
Geschichte in diesem Metal Stil. Der Saal ist voll. Kopf an Kopf,
begrüssen alle diese alten Meister. Sänger Glen hat ein T-shirt
mit dem Logo „Harley-Davidson ZH“, sicher um dem Publikum eine
Freude zu machen. Auf dem Posten von einem der beiden Gitarristen,
ist Jack Owen, ehemaliges Mitglied von Cannibal Corpse. Von Anfang
an, zeigen Deicide wie man gutes Death spielt. Die Fans sind
begeistert. Dankbar geniessen wir die musikalische Darbietung.
Nach dem dritten Lied merkt Glen, dass ein Lied übersprungen
wurde. Schnell nachholen.. Man sieht den Mitgliedern der Band an,
dass es ihnen Spass macht, hier zu spielen. Es gibt sogar Zugabe.
Wunderschöner Death Metal.
Den
Abend mit diesen vier Bands zu verbringen, war eine gute Wahl. Die
Stimmung war nicht schlecht. Es freute mich wirklich, dass ich
Deicide, aber auch Karnak, Destinity und Sweetest Devilry live
gesehen habe.
DEICIDE
(SMALLER
FOTOS CAN BE ENLARGED)
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